Pressespiegel
03 | 07 | 2010
Willi Brase kritisiert Kürzung des Elterngeldes
Soziale Schieflage in Familienförderung verschärft
Westfälische Rundschau; Westfalenpost
- Der SPD-Bundestagsabgeordnete Willi Brase kritisiert die Kürzungen beim Elterngeld, die das „Sparpaket" der schwarz-gelben Bundesregierung vorsieht.
„Es ist skandalös, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung erneut Klientel-Politik betreibt. Sie greift wieder den Schwächsten in die Tasche, während sich für die Gutverdienenden überhaupt keine Veränderungen ergeben. Während das Elterngeld Langzeitarbeitslosen komplett gestrichen und Normalverdienenden gekürzt werden sollen, erhalten Gutverdienende mit einem anzurechnenden Nettoeinkommen von über 2770 Euro auch weiterhin den Höchstbetrag von 1800 Euro. Die soziale Schieflage in der Familienförderung wird damit verschärft", erklärte Brase.
Grundsätzlich lehne er Einsparungen bei Familien ab. Das Elterngeld sei von der SPD entwickelt worden, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr Partnerschaftlichkeit zu fördern.
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