Pressespiegel
14 | 06 | 2010
Brase gegen Privatisierung der Sparkassen
Westfälische Rundschau; Westfalenpost
- Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Willi Brase hat sich gegen die Privatisierung von Sparkassen ausgesprochen und unterstützt den Antrag „Zukunft öffentlich-rechtlicher Sparkassen sichern - Privatisierung verhindern" der SPD-Bundestagsfraktion.
Darin werden eine Stärkung der öffentlich-rechtlichen Sparkassen und die Erhaltung ihrer öffentlichen Zweckbindung gefordert. Hintergrund des Antrages ist ein Gesetzentwurf der schleswig-holsteinischen Landesregierung, der Privatbanken den Zugriff auf Sparkassen ermöglicht.
„Die Sparkassen müssen in der öffentlichen Hand bleiben. Sie haben in der Finanz- und Wirtschaftskrise eine wertvolle Unterstützung geleistet, sind ein unverzichtbarer Bestandteil des deutschen Bankensystems und der Hauptkreditgeber für die mittelständischen Unternehmen sowie wichtiger Partner der Wirtschaft. Außerdem stellen sie einen diskriminierungsfreien Zugang für alle Kunden zu Finanzdienstleistungen auch in ländlichen und strukturschwachen Regionen sicher", erklärte Willi Brase. Diese Funktionen könnten Sparkassen aber nur auf Grund ihrer öffentlich-rechtlichen Struktur und ihres öffentlichen Auftrags erfüllen. Bei einer Privatisierung der Sparkassen würden Renditeinteressen an die Stelle der bisherigen Gemeinwohlorientierung treten.
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