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PRESSESPIEGEL:
Kreuztal, 19. Januar 2012
Kreuztal Perspektiven sichern
Seniorenbeirat begrüßt Willi Brase
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Gast im Kreuztaler Seniorenbeirat: Willi Brase (Foto: Völkel)
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Die demografische Entwicklung berge zahlreiche Herausforderungen für die Zukunft, die Infrastruktur im ländlichen Raum müsse gestärkt und die Industrieregion Südwestfalen positiv besetzt werden, betonte der Sozialdemokrat. Junge Menschen müssten attraktive berufliche Perspektiven vor Ort haben. Die medizinische Versorgung und die Pflege würden in den nächsten Jahren eine immer wichtigere Rolle spielen.
Neue Definition des
Pflegebegriffs nötig
„Es ist gut, dass wir älter werden, länger aktiv und mobil sind“, sagte Willi Brase und fügte ergänzend hinzu, „dass Pflegebedürftige und die zunehmende Zahl der Demenzkranken einen Anspruch auf Würde im Alter haben müssen“. Um in allen Bereichen der Pflege zu Verbesserungen zu kommen, sei eine neue Definition des Pflegebegriffs nötig. Ein weiteres Augenmerk lag auf der gesetzlichen Rente. Für Willi Brase sei es nach wie vor wichtig, den „Generationenvertrag“ zu sichern. „Wenn wir eine vernünftige Ordnung am Arbeitsmarkt haben, dann stimmt auch der Generationenvertrag“.
Dazu muss aus seiner Sicht wieder jede Arbeitsstunde sozial- und versicherungspflichtig werden. Minijobs hingegen seien bei ihrer Einführung dazu gedacht gewesen, Spitzen in der Wirtschaft abzufangen, sollten aber nicht zur Dauereinrichtung für den Einzelnen werden. Ein vernünftiger Mindestlohn zur Bekämpfung des Niedriglohnsektors sei für ihn ebenso unerlässlich.
Aber auch Probleme in Kreuztal wurden angesprochen: kein Fahrkartenschalter mehr in Kreuztal, Veränderung der Fahrzeittaktung und das Wegbrechen naher Angebote in Littfeld. Kein Lebensmittelgeschäft, keine Kneipe und der Bürgerbus kommt auch nicht. Als Littfelder kennt Willi Brase dieses Dilemma, sagte aber auch, wenn ein solches Angebot noch mal zurückgeholt werden könne, müsse es im Ort auch angenommen werden, sonst sei es schnell wieder verschwunden.
INFO
Drei Jahre Amtszeit
> Die Mitglieder des Seniorenbeirats werden für drei Jahre gewählt.
> Sie verstehen sich als selbstständige Vertretung der Kreuztaler, die mindestens 60 Jahre alt sind.
> Der Beirat setzt sich auf verschiedene Weise für die Bedürfnisse und Belange der älteren Generation ein.
> Die Geschäftsstelle findet sich im Kreuztaler Rathaus und ist telefonisch unter Tel.: 02732/ 5 13 14 zu erreichen.
-Westfälische Rundschau; Westfalenpost; Siegener Zeitung-







