Seitenanfang

Sprungmarken

Hauptinhalt

PRESSESPIEGEL:

12. November 2011

2,2 Millionen Euro vom Land für Jugendämter

Rückwirkend ab dem 1. August erhalten die beiden Jugendämter (Stadt Siegen und Kreis Siegen-Wittgenstein) pro Kindergartenjahr zusammen 2,2 Millionen Euro vom Land NRW, damit die Eltern von Kindern, die im letzten Kindergartenjahr sind, keine Beiträge mehr zahlen müssen.

Das erklärte der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Siegen-Wittgenstein, Willi Brase (MdB). Von diesen Ausgleichsmitteln entfallen auf das Jugendamt des Kreises 1,38 Millionen Euro, auf das der Stadt Siegen 820.000 Euro.

„Das ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zur gebührenfreien Bildung, so dass alle Kinder optimal gefördert werden können. Gleichzeitig wird der Geldbeutel der Eltern entlastet. Diese Maßnahme bringt den jungen Familien mehr als jede Kindergelderhöhung“, betonte der SPD-Kreisvorsitzende.

Brase erläuterte, dass beide Jugendämter zunächst monatliche Abschlagszahlungen in entsprechender Höhe erhalten. Die endgültige Erstattung sei noch Gegenstand der Verhandlungen zwischen der von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft geführten Landesregierung und den kommunalen Spitzenverbänden.

Über die Abschlagszahlungen werden jetzt rund 138 Millionen Euro an die kommunalen Jugendämter in ganz Nordrhein-Westfalen verteilt. „Endgültig stellt das Land den Städten und Gemeinden insgesamt 150 Millionen Euro als Ausgleich für die weggefallenen Elternbeiträge im letzten Kindergartenjahr zur Verfügung“, fügte Brase hinzu.

- expressi.de -