Willi Brase
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Bürgerschaftliches Engagement - von Menschen für Menschen

+Willi Brase und Bundesministerin Manuela Schwesig ((c) Deutscher Bundestag/Achim Melde)

Es ist für mich eine besonders Aufgabe, dass ich in der jetzigen Legislaturperiode Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement sein darf. Federführend ist der Ausschuss Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Anzahl der Mitglieder entspricht dem Kräfteverhältnis im Plenum. Obwohl die Regierungskoalition über eine deutliche Mehrheit verfügt, ist ein konsensuales Miteinander über die Parteigrenzen hinaus erwünscht.

Auch heute sind die Ergebnisse aus der Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ aus der 14. Legislaturperiode wegweisend. Gehörte das klassische Ehrenamt früher zum Alltag, wird das bürgerschaftliche Engagement zunehmend als demokratisch und partizipativ gelebte Kultur empfunden.

Heute engagieren sich rund 23 Millionen Menschen in Deutschland, das ist ein Viertel der Bevölkerung. In Organisationen, Verbänden, Vereinen, in Selbsthilfegruppen oder auch als Einzelperson … die Tätigkeiten für Menschen und Gemeinwohl sind so vielfältig wie die Freiwilligen selbst.

Was sind nun die Aufgaben des Unterausschusses? Unsere Aufgabe ist es, die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen. Während sich früher die Freiwilligen für eine lange Zeit zum Beispiel als Vorstand in einem Verein engagiert haben, wollen sich viele heute eher befristet und projektbezogen einbringen. Hier schauen wir, in wie weit bessere Voraussetzungen geschaffen werden können. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Verbesserung der  Anerkennung von Engagement. Problematisch ist der Trend zur Monetarisierung. Bürgerschaftliches Engagement ist freiwillig, unentgeltlich und gemeinwohlorientiert. Es muss daher eine klare Linie zwischen Erwerbsarbeit und bürgerschaftlichem Engagement gezogen werden. 


Willi Brase

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